Inhaltsverzeichnis:
- Fundstelle im Güterverkehrszentrum - TNT identifiziert
- Sperrzonen und Sicherheitsmaßnahmen
- Vergangene Funde in Augsburg
Fundstelle im Güterverkehrszentrum - TNT identifiziert
Laut einem Sprecher der Augsburger Berufsfeuerwehr handelt es sich um den Sprengstoff TNT, der von den amerikanischen Streitkräften im Zweiten Weltkrieg verwendet wurde. Er diente unter anderem zur Sprengung von Brücken und anderen strategischen Zielen. Experten vermuten, dass die Munition von den amerikanischen Truppen im Bereich der Karlsruher Straße und Frankfurter Straße vergraben wurde.
Die Baustelle, auf der der Fund gemacht wurde, war bereits abgesichert, da dort Teerarbeiten an einer Unterführung stattfanden. Daher waren keine zusätzlichen Schutzmaßnahmen erforderlich. Nach Einschätzung der Behörden besteht keine unmittelbare Gefahr für das angrenzende Wohn- und Gewerbegebiet sowie den Verkehr.
Sperrzonen und Sicherheitsmaßnahmen
Um die Fundstelle wurde ein Sicherheitsradius von 150 Metern eingerichtet. Innerhalb dieser Zone gilt ein striktes Betretungsverbot. Die Karlsruher Straße wurde vorerst wieder für den Verkehr freigegeben, während die Frankfurter Straße von Norden kommend bis zur Sperrzone befahrbar bleibt.
Die zuständigen Sprengstoffexperten untersuchen derzeit die Zusammensetzung und den Zustand des gefundenen TNT. Da das Material teilweise fest mit dem Erdreich verbunden ist, könnte die Entfernung mehrere Tage in Anspruch nehmen.
Vergangene Funde in Augsburg
Der aktuelle Sprengstofffund ist nicht der erste seiner Art in Augsburg. Ende Januar wurde in Haunstetten eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe entdeckt, die von einem Baggerfahrer auf einer Baustelle gefunden wurde. Damals war eine großflächige Evakuierung notwendig. Unter anderem mussten Mitarbeiter des Unternehmens Premium Aerotec ihre Arbeitsplätze verlassen. Die Bombe wurde erfolgreich entschärft.
Mit der Beseitigung des aktuellen Fundes wird in den nächsten Tagen begonnen. Experten arbeiten daran, die Gefahr sicher zu beseitigen, ohne umliegende Gebiete zu gefährden.
Quelle: augsburger-allgemeine.de, www.milekcorp.com/de/