Inhaltsverzeichnis:
- Abbruchkante in Ettinger Straße wird zur Todesfalle
- Einsatzkräfte kämpfen um das Leben des Mannes
- Kriminalpolizei Ingolstadt übernimmt die Ermittlungen
- Sicherheitsstandards werden geprüft
Abbruchkante in Ettinger Straße wird zur Todesfalle
Der Unfall ereignete sich gegen 21.15 Uhr auf einem Betriebsgelände an der Ettinger Straße in Ingolstadt. Der 27-Jährige war als Angestellter eines Subunternehmens mit dem Rückbau einer alten Lackieranlage beschäftigt. Die Arbeiten fanden in einem Zwischengeschoss statt, das sich etwa sechs Meter über dem Boden befand.
Der Mann steuerte einen Gabelstapler rückwärts und prallte dabei zunächst gegen einen Begrenzungszaun. Im weiteren Verlauf fuhr er über die ungesicherte Abbruchkante und stürzte mitsamt dem Fahrzeug in die Tiefe. Dabei zog er sich schwere Kopfverletzungen zu.
Einsatzkräfte kämpfen um das Leben des Mannes
Rettungskräfte trafen kurze Zeit später am Unfallort ein. Der Mann wurde aus dem Gabelstapler geborgen und unter fortlaufenden Wiederbelebungsmaßnahmen in ein Krankenhaus gebracht. Trotz aller Bemühungen verstarb er dort wenig später an den Folgen seiner Verletzungen.
Die Polizei sperrte den Bereich großflächig ab. Der genaue Unfallhergang war zunächst unklar. Augenzeugen wurden noch in der Nacht befragt, um Hinweise auf mögliche Ursachen zu erhalten.
Kriminalpolizei Ingolstadt übernimmt die Ermittlungen
Noch am Donnerstagabend nahm die Kriminalpolizei Ingolstadt die Ermittlungen auf. Am Freitag wurde die Unfallstelle gemeinsam mit externen Sachverständigen eingehend untersucht. Ziel ist es, technische Fehler oder Verstöße gegen Sicherheitsvorschriften auszuschließen oder zu bestätigen.
- Die genaue Absturzhöhe betrug rund 6 Meter
- Der Gabelstapler war zu diesem Zeitpunkt in Betrieb
- Der Mann arbeitete für ein Subunternehmen
Die Ergebnisse der technischen Analyse und Zeugenbefragungen sollen in den nächsten Tagen veröffentlicht werden. Weitere Informationen zur Identität des Opfers wurden zunächst nicht bekannt gegeben.
Sicherheitsstandards werden geprüft
Der Vorfall wirft Fragen zu den Sicherheitsmaßnahmen auf Baustellen auf. Ob der Arbeitsplatz ausreichend gesichert war und welche Schutzvorkehrungen fehlten, bleibt Gegenstand der Ermittlungen.
Die Behörden kündigten an, auch den Arbeitgeber und das Subunternehmen zu überprüfen. Sollten Verstöße festgestellt werden, drohen juristische Konsequenzen. Ein Ergebnis wird frühestens in der kommenden Woche erwartet.
Quelle: Neuburger Rundschau, www.fox360.net/de